VanDrie Group im Gespräch mit: Aldrik Gierveld

Direktor Europäische Landwirtschafts- und Fischereipolitik und Ernährungssicherheit und stellvertretender Generaldirektor Agro und Natur im Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität, Aldrik Gierveld, gab uns ein Interview zum Thema Unternehmerische Gesellschaftsverantwortung.


WELCHEN STELLENWERT HAT DER KALBFLEISCHSEKTOR FÜR DIE NIEDERLÄNDISCHE LEBENSMITTELERZEUGUNG UND DEN AUSSENHANDEL?

„Die Kalbfleischproduktion ist eng mit der Milchproduktion in den Niederlanden verknüpft. Es geht um die Kälber, insbesondere die Stierkälber, aus der Milchviehhaltung, die gemästet und schließlich geschlachtet werden. Die Beziehung zwischen den beiden Sektoren ist ein wichtiger Aspekt innerhalb der Lebensmittelerzeugung. Ein Großteil des Kalbfleischs wird ins Ausland geliefert. Wir wissen unsere Märkte dort mit unseren Produkten gut zu bedienen. Das ist natürlich prima, aber zugleich müssen wir uns um die größeren Herausforderungen kümmern – auch im Bereich der unternehmerischen Gesellschaftsverantwortung – ein Anliegen des Sektors, aber auch des Staates.”

WO LIEGEN GENERELL DIE PRIORITÄTEN IN DER FLEISCHINDUSTRIE?

„Der Antibiotika-Einsatz in der Tierindustrie wirkt sich auf die Widerstandsfähigkeit von Bakterien gegenüber Antibiotika aus. Wenn ein Tier krank ist, muss ein tiermedizinischer Grund für den Einsatz von Medikamenten vorliegen. Im gesamten Fleischsektor wurde bereits eine Reduktion von 60 Prozent des Antibiotika-Einsatzes erreicht, aber wir können diesen Wert noch steigern. Es muss verhindert werden, dass bestimmte Medikamente beim Menschen nicht mehr wirksam sind, weil ein Bakterium antibiotikaresistent geworden ist.“

Lesen Sie das gesamte Interview hier.



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